Geschäftsidee: Geld verdienen mit Urlaubsfotos

Aus unterschiedlichen Gründen werden Fotos im Internet nachgefragt und gekauft. Auch der Infopreneur kann seine selbst erstellten Urlaubsfotos zum Verkauf anbieten. Bei den zu dieser Idee zum Geld verdienen passenden Bildern handelt es sich um Aufnahmen der jeweiligen Region, der Architektur sowie der Tiere und Pflanzen.

Inhaltsverzeichnis

 

 

Problem (top)

Aus gewerblichen Gründen motivierte Käufer bilden den größten Teil der Nachfrager nach Fotos im Internet. Sie möchten diese für ihr Geschäft einsetzen, um nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern ihre jeweiligen Angebote zu präsentieren oder Aussagen zu treffen. Meistens können sie die für sie passenden Bilder jedoch nicht selbst erstellen. Deshalb versuchen sie, sich diese auf Foto-Marktplätzen – sogenannten Stockfoto-Portalen – zu besorgen.

Lösung (top)

Um diesen Fotokäufern eine Lösung anbieten zu können, kann der Infopreneur seine Fotos auf diesen Foto-Marktplätzen veräußern. Um seinen Verkaufserfolg zu optimieren, sollte er dazu die Aufnahmen seiner Fotos planen. Dazu sollte er sich überlegen, welche Art von Fotos wohl am ehesten verkauft werden können. Die passenden Antworten auf die folgenden Fragen können ihm dabei helfen: Für welchen Zweck kann der Käufer das Foto verwenden? Wie lässt sich in dem Foto welche Botschaft übermitteln?

Kunden (top)

Zielgruppe (top)

Zwar werden die Fotos über die Stockfoto-Portale allen Nutzern angeboten, und sie können auch von jedem gekauft werden. Trotzdem kann es sinnvoll sein, sich für die Planung der Fotoaufnahmen auf eine konkrete Zielgruppe zu konzentrieren. Denn dadurch kann sich der Infopreneur einfacher in die Anforderungen an die Fotos hineindenken. In unserem Fall konzentrieren wir uns deshalb nun auf die Gruppe von Websiteanbietern, die Produkte aus fremden Ländern verkaufen wollen.

Nutzen (top)

Die Fotos stiften deren Käufern dadurch Nutzen, dass sie ihnen dabei helfen ihre Aussagen zu verstärken und die Attraktivität ihrer Websites zu erhöhen.

Marktanalyse (top)

Marktgröße

Sowohl die Anzahl der Stockfoto-Portale, der darauf angebotenen Fotos sowie der Käufer ist nicht wirklich genau festzustellen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass sowohl die Anzahl der Nachfrager sowie auch die der Anbieter riesig groß ist.

Marktwachstum

Laut „VeriSign Inc.“ hat sich die Anzahl der weltweit registrierten Domain-Namen – in diesem Fall die Nachfrager – zur Mitte 2017 auf 331,9 Millionen Domains erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr liegt darin ein Anstieg von mehr als 6,5 Millionen Domains. Basierend auf diesen Zahlen ist auch heute noch davon auszugehen, dass der Markt immer noch stark ansteigt. Davon dürfte wohl auch zukünftig noch auszugehen sein.

Marktpotential

Von einer Sättigung des Marktes ist in nächster Zukunft nicht auszugehen. Denn zum einen erhöht sich permanent die Anzahl der Käufer, und zum anderen entwickeln sich ständig neue Themen, die durch Fotos erfasst und unterstützt werden sollten.

Umwelt (top)

Konkurrenzsituation (top)

Auch die Anzahl der Konkurrenz ist extrem groß. Millionen von Bildern zu den unterschiedlichsten Themen werden von einer immens großen Vielzahl von Fotoanbietern auf den Foto-Marktplätzen zum Kauf angeboten.

Markteintrittsbarriere (top)

Es gibt für den Infopreneur keine Schranke, die er zum Einstieg in dieses Geschäftsfeld zu überwinden hat.

Rechtliche Vorschriften (top)

Im Rahmen dieser Geschäftsidee gibt es für den Infopreneur einige rechtliche Anforderungen,
an die er sich entweder halten sollte, um zu verhindern, dass er im schlimmsten Fall bestraft werden könnte, oder auf die er sich berufen kann, um seine ihm zustehenden Rechte durchzusetzen.

Zum ersten Fall gehören die folgenden beiden Vertragsarten, mit denen er sich vor rechtlichen Konsequenzen schützen kann:

Model-Release-Vertrag:
Ein solcher Vertrag sollte dann von ihm abgeschlossen werden, wenn auf seinen Fotos erkennbare Personen erscheinen. Im Rahmen dieses Vertrages erteilen diese Personen ihm die Zustimmung, dass er diese Fotos, auf denen sie zu erkennen sind, veröffentlichen darf.

Property-Release-Vertrag:
Bei dieser Vertragsversion stimmt der Eigentümer eines Gebäudes oder Grundstücks gegenüber dem Fotografen zu, dass er diese auf seinen Fotos veröffentlichen darf. In diesem Kontext sollte der Infopreneur jedoch auch die sogenannte Panoramafreiheit kennen. Diese sorgt dafür, dass unter gewissen Umständen auch rechtlich geschützte Werke ohne Zustimmung des Urhebers fotografiert und veröffentlicht werden dürfen – nämlich dann, wenn diese von öffentlicher Stelle aus zu sehen sind.

Des weiteren sollte der Infopreneur auf seinen Fotos auch keinerlei erkennbare Markenlogos, Namen oder KFZ-Kennzeichen veröffentlichen.

Zum zweiten Fall gehört die Feststellung, dass der Infopreneur als Fotograf immer der Urheber ist. Dadurch kann er bei der Veröffentlichung seiner Bilder beispielsweise immer verlangen, namentlich genannt zu werden. Ebenfalls helfen ihm gesetzliche Schutzfristen – in der Regel 50 beziehungsweise 70 Jahre – dabei, seine Urheberrechte durchzusetzen.

Ansonsten sollte der Infopreneur bei dieser Geschäftsidee auch nicht vergessen, dass er seine Einnahmen gegenüber dem Finanzamt zu versteuern hat.

Angebot (top)

Angebotsportfolio (top)

In den allermeisten Fällen werden Fotos aus gewerblichen Gründen gekauft. Deshalb sollte sich der Infopreneur vor der Erstellung seiner Fotos dazu entsprechende Gedanken machen und auch eine passende Antwort zu folgender Frage finden: Wer sollte das Bild kaufen, und wozu sollte er es nutzen? Kommt er dabei zu keinem gedanklichen Ergebnis, kann er sich das Hochladen der Fotos auf die Verkaufsplattform sparen, da deren kommerzieller Wert offensichtlich nicht zu erkennen ist.

Bezogen auf Urlaubsfotos ist davon auszugehen, dass Bilder mit den folgenden Eigenschaften sich gut verkaufen lassen:

  • …mit leicht verständlicher Aussage/Botschaft.
  • …mit hohem Wiedererkennungswert.
  • …aus selten bereisten Ländern, über die es noch nicht all zu viele Dokumentationen gibt.
  • …von beliebten Touristenzielen.
  • …sauber, ohne erkennbaren „Schmutz“ auf dem Bild.
  • …ohne erkennbare Markenlogos, Namen, KFZ-Kennzeichen etc.
  • …nicht unter unerlaubten Bedingungen (bspw. Model-/Property-Release) entstanden.
  • …mit geringem Bildrausch.
  • …mit hoher Schärfe.
  • …mit hoher Auflösung (mindestens 6 MB).
  • …gesättigt = empfundene Eigenschaft einer Farbe, die die Qualität der Farbwirkung beschreibt.

Auch unterschiedliche Kompositionen können zu einem erhöhten Verkaufserfolg führen. So kann ein Motiv im Hoch- und Querformat bereitgestellt werden. Auch die Distanz kann dabei verändert werden – das Motiv kann aus der Ferne oder aus der Nähe aufgenommen werden. Der Kunde erhält dadurch ein größeres Angebot aus dem er seine Auswahl treffen kann.

Eine weitere Überlegung ist der sogenannte „Copy-Space“. Damit ist ein „leerer“ Bereich auf einem Foto gemeint, auf dem der Käufer seinen eigenen Text – beispielsweise als Werbebotschaft – platzieren kann.

Ganz wichtig für den Verkaufserfolg sind die Keywords, die den Fotos zugewiesen werden. Denn nur diese ermöglichen es überhaupt, dass die Fotos von den Käufern gefunden werden können: Es sollten englische Suchwörter verwendet werden, da die meisten Käufer aus dem Ausland stammen. Und sie sollten in jedem Fall auch etwas mit dem Foto zu tun haben. Prinzipiell kann der Infopreneur bei deren Definition folgendermaßen vorgehen:

 

Urlaubsfoto: Verschlagwortung durch passende Begriffe für unterschiedliche Beschreibungsarten

  • Inhaltsbeschreibung: Menschen, Frauen, Männer, Hütten, LKW, Bus, Strand, Sand, Düne. [people, women, men, huts, trucks, bus, beach, sand, dune]
  • Handlungsbeschreibung: Strandfahrt, Fahrt, fahren, gefahren, aufsteigen, Strandtour, Tour, touren, Transport. [beach trip, drive, climp up, beach tour]
  • Zeiten (Tages-/Jahreszeit): tagsüber, Frühling. [during the day, spring time]
  • Perspektive: seitliche Perspektive [lateral perspective]
  • Bildaussage: Gemeinsame Tour, Abenteuer, Transport. [joint tour, adventure, transport]
  • Ort: Cabo Polonio, Uruguay, Mittelamerika, Amerika, Südatlantik.
  • Farben: Gelb, Grün, Braun, Blau [yellow, green, brown, blue]

Bei den Suchwörtern sollte der Infopreneur sich auch auf die jeweils passenden regionalen Begriffe beziehen, um sich von der großen Masse der Konkurrenzfotos absetzen und sich dadurch besser und leichter finden lassen zu können. Sein Foto sollte demnach eher mit dem „Südatlantik“ verknüpft werden, als mit dem „Meer“.

Die wichtigsten Suchwörter sollten in unterschiedlichen Versionen dem Foto zugewiesen werden, da sie ansonsten nicht gefunden werden, weil ein Begriff vom Käufer in unterschiedlicher Weise gesucht werden kann. Beispiel Fahrt, fahren, gefahren.

Eine weitere Idee ist, ähnliche Bilder mit unterschiedlichen Suchwörtern zu verbinden. So können die ersteren mit Begriffen zum Thema Reisen bezeichnet werden, und die letzteren mit Ausdrücken zum Wohlgefühl verschlagwortet werden. Dabei kann auch die Reihenfolge, nach der die Keywords festgelegt werden, verändert werden.

Exklusivität ist ein weiterer Punkt, für den sich der Infopreneur aus eigener Erfahrung heraus entscheiden sollte: Entweder er bietet seine Fotos nur einem Stockfoto-Portal an, oder er veröffentlicht sein Angebot auf mehreren unterschiedlichen Verkaufsplattformen. Im ersteren Fall erhöht sich in der Regel die Verkaufsprovision aufgrund der Exklusivität. Im letzteren Fall erhält er zwar geringere Verkaufserlöse, jedoch unter Umständen von mehreren Plattformen.

Weitere Verdienstmöglichkeiten (top)

Zusätzlich zum Anbieten seiner Fotos auf den Stockfoto-Portalen, kann der Infopreneur diese auch dadurch vermarkten, im der er darauf aufbauende Produkte wie Kalender oder Tassen verkauft.

Angebotskanäle (top)

Über welche Kanäle ein Foto am besten zu verkaufen ist, dazu lässt sich keine generelle Aussage treffen. Um die Verkaufswahrscheinlichkeit zu erhöhen, kann der Infopreneur unterschiedliche Wege gehen, wobei nach gewisser Zeit ihm seine Erfahrung dabei helfen wird, seine Auswahl zu optimieren.

Prinzipiell kann er versuchen, sowohl generelle wie auch spezialisierte Bildagenturen zu finden, um diesen seine Fotos anzubieten. Je mehr er beliefert, desto mehr Erfahrungen kann er sammeln. Wichtig ist, dass er überall nur die besten Bilder hochlädt. Dabei sollte er auch immer den selben Namen als Fotograf für sich verwenden, denn damit gibt er einem Kunden die Chance, dass er auch auf einem anderen Portal von ihm gefunden werden kann.

Sollte eine Agentur seine Bilder nicht akzeptieren, kann er nach längerer Zeit erneut versuchen, andere Bilder dort anzubieten.

Typische Arbeitsweise (top)

Wie bereits zuvor beschrieben, zu Beginn sollte sich der Infopreneur zunächst einmal überlegen, was er wie und warum fotografieren möchte. Im besten Fall erstellt er seine Fotos dann im Raw-Format, damit sie hinterher möglichst verlustfrei optimiert werden können. Nachdem er dann eine sicherlich große Menge an Fotos geschossen hat, sollte er sich im nächsten Schritt davon diese aussuchen, welche er zum Verkauf anbieten möchte.

Nach dieser Auswahl beginnt er dann mit der technischen Nachbearbeitung. Im Anschluss daran werden die Bilder verschlagwortet, erhalten einen Titel sowie eine Beschreibung. Zusätzlich legt der Infopreneur dann noch die Kategorien fest, bevor er die Fotos auf die Verkaufsportale hochlädt.

Diese Arbeiten kann der Infopreneur ohne Abstimmung mit den Kunden und Verkäufern durchführen. Laut einigen Erfahrungsberichten sollten dennoch nicht alle Bilder auf einmal hochgeladen werden, sondern durch mehrere Uploads über eine längere Zeit. Dadurch soll eine permanente Aktivität durch die Fotobörsen erkenntlich werden, welche sie offensichtlich gegenüber dem Anbieter belohnen.

Voraussetzungen (top)

Um seine Bilder erfolgreich verkaufen zu können, sollte der Infopreneur über folgende Fähigkeit verfügen: Kreativität. Diese hilft ihm dabei, seine Idee klar und deshalb erfolgreich umzusetzen. Auch benötigt er ein fototechnisches Grundwissen, welches ihm auch bei der Komposition und Gestaltung von Bildern hilft. Dazu gehört auch sich mit der Bildbearbeitung auszukennen. Zu guter Letzt braucht er dann auch noch das Wissen darüber, wie die Bilder über das Internet auf die Portale hochgeladen werden. Alles in allem gilt zu berücksichtigen, dass eine Fotografenausbildung 3 Jahre dauert. In dieser Zeit wird viel Wissen vermittelt und viele Fertigkeiten gelernt. All dies sind die Punkte, an denen der Infopreneur sich orientieren sollte, da sie zum Aufbau seines erfolgreichen Fotografengeschäfts benötigt werden.

Realisierung (top)

Produktion (top)

Der Aufwand zur Bereitstellung eines kommerziellen Fotos setzt sich zusammen aus dem Fotografieren, der technischen Bearbeitung, dem Taggen sowie dem Hochladen. Laut Berichten zufolge kann bei guter Erfahrung davon ausgegangen werden, dass bis zu 10 Bilder innerhalb einer Stunde verarbeitet werden können.

Werbung/Marketing (top)

Eigene Werbemassnahmen sind im Rahmen dieser Idee des Geldverdienens nicht notwendig, da die Fotos über die Stockfotobörsen verkauft werden.

Preisgestaltung (top)

Auch zu diesem Punkt gibt es keine konkrete Aussage. Dies hängt damit zusammen, dass jede Fotoagentur ihre eigene Preisgestaltung durchführt. Die Preisspanne beginnt in den meisten Stocks im Bereich um die 0,30€ pro Bild und kann in ganz wenigen Agenturen bis zu über 100€ pro Bild erreichen. Der Provisionsanteil für den Infoprenuer liegt dabei tendenziell zwischen 15 und 65 Prozent. Werden diese Preise mit denen von Auftragsfotos verglichen, dann fallen sie natürlich sehr gering aus. Dennoch kann er Infopreneur damit ein gutes Geld verdienen – nämlich dann, wenn ein solches Foto oftmals verkauft wird.

Techniken (top)

Zur Umsetzung dieser Geschäftsidee benötigt der Infopreneur einige technische Geräte und Software. Zum einen gehört dazu zunächst einmal die Fotokamera. Obwohl auch schon davon berichtet wird, dass die Fotos mit guten Smartphones erstellt werden, sollte es sich im Idealfall jedoch um eine Spiegelreflexkamera handeln, die die Fotos als RAW-Dateien erstellen kann. Denn dieser Dateityp sorgt für einen großen Bearbeitungsspielraum, in dem ein Foto verlustfrei optimiert werden kann.

Nachdem die Fotos aufgenommen wurden, hilft ihm Software dabei, wie beispielsweise die relativ teuren Adobe-Pakete „Photoshop“ und „Lightroom“ oder auch die dazu passenden kostenlosen Alternativen „GIMP“ und „Darktable“, die Fotos zu bearbeiten.

Nach der Bearbeitung hilft eine Foto-Verwaltungssoftware (bspw. „ACDsee“) dabei, die Fotos schnellstens zu editieren, sie in einer Medien- und Bilddatenbank zu lagern und sie auch via Upload zu den Portalen zu transportieren.

Drittanbieter (top)

Zu den für diese Geschäftsidee relevanten Drittanbietern gehören in erster Linie die verschiedenen Fotoagenturen, über die der Infopreneur seine Fotos verkaufen kann. Unter dem Abschnitt „Quellen/Infos“ sind einige der bekanntesten Anbieter aufgelistet.

Konzepttest (top)

Ein spezieller Konzepttest ist bei dieser Geschäftsidee nicht notwendig. Der Infopreneur braucht lediglich mit der Veröffentlichung seiner Fotos zu beginnen. Aus daraus dann stammenden Erfahrungen kann er seine Konsequenzen ziehen und sein Angebot an Fotos verbessern.

Bewertung (top)

Investition (top)

Im Vergleich zu anderen Geschäftsideen ist die finanzielle Investition bei dieser anfangs etwas höher. Denn es werden eine Fotokamera, ein starker Computer und einige Softwarepakete benötigt. Auch die zeitliche Investition ist nicht zu vernachlässigen.

Umsatz (top)

Wird der Umsatz betrachtet, sollte nicht davon ausgegangen werden, dass der Infoprenuer davon sein komplettes Leben finanzieren kann. In den aller häufigsten Fällen reicht dieser auch nicht aus, um seine Reise damit zu bezahlen. Diese Stockfotografie sollte eher betrachtet werden als ein Massengeschäft, welches nach einer gewissen Zeit für den Infopreneur eine passive Einkommensart darstellt. Er braucht dabei nicht permanent Fotos hinzuzufügen, denn der Verkauf setzt sich auch mit den bereits hochgeladenen Bildern fort. Abhängig von der Menge der Bilder und deren Qualität kann damit ein attraktives Taschengeld erwirtschaftet werden. Laut Erfahrungsberichten sind einige hundert Euro pro Jahr sicherlich möglich. Wächst die Anzahl sogar auf mehrere tausend angebotene Bilder, dann können selbst mehr als tausend Euro verdient werden. Bis er diese Menge jedoch anbieten kann, hat der Infopreneur einige Zeit und Arbeit zu investieren.

Wichtig: In der Regel handelt es sich um eine Freiberufler-Tätigkeit, wenn nur Bildrechte verkauft werden. In dem Moment, wenn Personal, Waren oder Dienstleistungen in diesem Geschäft mitspielen, dann wird eine Gewerbeanmeldung benötigt. Um auf der sicheren Seite zu stehen, sollte der Infopreneur zusammen mit einem Steuerberater herausfinden, ob in seinem Fall sein Geschäft als Gewerbe oder als Freiberufler beim Finanzamt angemeldet werden soll.

In dem Fall von ausländischen Verkaufsportalen ist es ebenfalls wichtig, dass er deren Erklärungen über die zu unterrichtenden Steuern unterschreibt. Dadurch kann er verhindern, dass er eine Doppelsteuer bezahlen muss.

Risiko (top)

Der Vergleich zwischen der etwas höheren Investition mit dem eher geringeren Umsatz, der sich erst nach einer längeren Anlaufzeit ergibt, deutet im Rahmen dieser Geschäftsidee auf ein eher etwas höheres Risiko hin. Da die Praxis jedoch in den allermeisten Fällen etwas anders aussieht, sollte sich der Infopreneur von dieser theoretischen Betrachtungsweise nicht verunsichern lassen. Denn in der Regel nutzt er seine Investition zum Fotografieren auch für private Zwecke. Dies wiederum sorgt dafür, dass das Risiko dementsprechend als gering betrachtet werden kann.

Ideen (top)

Im Folgenden noch einige weitere Ideen, die dem Infopreneur dabei helfen können, seine Urlaubsfotos zu vermarkten:

Aus-/Weiterbildung (top)

Hier sind nun einige Empfehlung aufgelistet, die dem Infopreneur dabei helfen können, sich als Fotograf zu verbessern:

  • Der Fotolehrgang im Internet – ein kostenloser Fotokurs für Anfänger und Fortgeschrittene.
  • Ein weiterer Online-Fotokurs.
  • Die Website „Berufsfotografen“ bietet sehr gute Informationen für den Infopreneur an, der durch den Verkauf seiner Bilder Geld verdienen möchte. Dazu gehören beispielsweise Informationen über Fotoschulen, die Ausbildung oder auch über Kamera-Reparatur-Werkstätten.
  • Auf der Website der Manfrotto School of Excellence finden sich einige sehr interessante Artikel, die dabei unterstützen das Fotografieren zu verbessern.

Quellen/Infos (top)

Dies ist eine Liste verschiedener bekannter Fotoagenturen, über die der Infopreneur seine Bilder vermarkten kann:

Fazit (top)

Das Geschäft mit den sogenannten Stockfotos verlangt vom Infopreneur viel Geduld. Nicht zuletzt deshalb, weil er erst herausfinden muss, welche Fotos nachgefragt werden, und wie diese aufzunehmen sind. Um seine Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen, sollte er aufgrund einer intensiven Analyse eine detaillierte Planung zur Aufnahme seiner nachgefragten Fotos durchführen. Die Verdienstmöglichkeit sieht in der Regel zwar eher gering aus. Da das Fotografieren aber auch die privaten Wünsche deckt, bleibt es dennoch eine attraktive Geschäftsidee, die sicherlich eher nebenberuflich ausgeführt werden sollte.

 
 
 

 

 

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